Studienfahrt Paris 2026

Sonntag - Ankommen in einer Metropole ... Leicht durchnässt trafen wir uns sonntags um 5 Uhr und fuhren per Zug über Mannheim nach Paris. Nach dem Hotel-Check-in erkundeten wir die Umgebung. Mit Baguette, Käse und einem Blick auf Notre-Dame... 

...wurde das Abendessen genossen. Abends trafen wir uns im Park nahe des Louvres, um den leuchtenden Ballon von Olympia 2024 zu bestaunen, der täglich um 21 Uhr aufstieg. Nach einem Klassenfoto liefen wir durch das abendliche Paris zurück in die Unterkunft.

Montag - Viel Bewegung und Erkundung

Nach einem Morgenlauf an der Seine mit Sonnenaufgang gab es am Vormittag einen Stadtrundgang. Wir haben uns nach einem Mittagessen zu unseren Wahlpflichtangeboten La Defense und Musée de l‘Orangerie. In La Defense haben wir uns von unglaublichen modernen Gebäuden und dem größten Einkaufszentrum Europas begeistern lassen. Im Musée de l‘Orangerie konnten wir die überwältigenden Seerosen-Gemälde von Monet und viele weitere Kunstwerke bewundern. Am Abend gab es noch Abendessen und endlich wieder Schlaf nach über 25.000 Schritten.

Dienstag - Jeder auf seinem Weg durch Paris

Am Dienstag konnten wir Paris vormittags selbstständig erkunden. Ob beim Shoppen, in Cafés oder beim Entdecken neuer Ecken, jeder gestaltete seine Freizeit anders. Am Nachmittag ging es zum Montmartre. Nach einer gemeinsamen Ansprache zur Sacré-Cœur-Basilika besichtigten wir die Kirche und genossen anschließend die Aussicht und das besondere Flair des Viertels. Bei strahlendem Sonnenschein war es ein abwechslungsreicher Tag mit vielen schönen Eindrücken.

Mittwoch - Die dreieinhalb Grazien

Unser Tag in Paris startete im Louvre, wo wir nicht nur Kunst bestaunten, sondern auch ein Gemälde kreativ nachstellten. Danach teilte sich unser Jahrgang auf: Einige besuchten das Naturwissenschaftliche Museum, andere zeichneten den Eiffelturm oder erkundeten einen Kanal. Letzteres sorgte kurz für Aufregung, da einige Schüler vergessen wurden. Später ging es für manche noch in den Monceau-Park, während andere am Eiffelturm ihr Verhandlungsgeschick mit den Händlern testeten.

Donnerstag – Ludwig XIV., sein Schloss und eine Odyssee

Nachdem wir um 7 Uhr morgens unser neuner Zimmer verlassen hatten, genossen wir mal wieder das appetitliche Frühstück (trockenes Baguette mit Butter). Kurz darauf machten wir uns zu siebzigst mitten in der Rushhour auf den Weg zur U-Bahn. Nach einer Stunde Fahrt durch das gestresste Paris sind wir in Versailles angekommen. Ziel war das vergoldete Schloss des Sonnenkönigs, wessen Spiegelsaal 1871 Ort der deutschen Reichsgründung war. Nachdem wir das Schloss verließen, ging ein Teil von uns in den royalen Schlossgärten spazieren, während sich der andere Teil bereits auf den Heimweg begab. Dieser entpuppte sich jedoch als eine Odyssee, da kein Zug mehr zurück nach Paris fuhr. Zurück in der Innenstadt konnten wir uns endlich mit Mittagessen versorgen. Da wir noch nicht genug Geld ausgegeben hatten, ließen wir uns nun von den Pariser Schaufenster verzaubern. Unseren letzten Abend verbrachten wir an der Seine mit Blick auf den funkelnden Eiffelturm.

Freitag – Au revoir mit Schwierigkeiten

Ein letztes Mal wurden wir von den ohrenbetäubenden Lärm der Müllabfuhr geweckt. Nach einem kurzen Kaffee, Orangensaft und selbstgekauften Croissants konnten wir noch letzte Erledigungen in unserem Viertel machen, bevor wir unserer Zimmer zum Mittag verlassen mussten. Der Weg zum Bahnhof sollte sich als erste Herausforderung darstellen. 71 Personen in einer Metro sind nicht möglich. Deshalb ging es in drei Runden und leider auch mit einem Stromausfalls (das Gefühl in einem U-Bahn Tunnel festzustecken ist auch etwas Neues) zum Gare de l’Est. Die Zugfahrt sollte dann auch noch die ein oder anderer Überraschung für uns parat halten. Mit 1,5h Verspätung erreichten wir gegen 22 Uhr Erfurt.

(Brauer, Ruffert, Schöne, Menck, John, Wrubel)